Insolvenz der Anglo Austrian AAB AG (vormals Meinl Bank AG)
Update: 21.03.2020

Das Handelsgericht Wien hat am 2. März 2020 die Insolvenz über das Vermögen der Anglo Austrian AAB AG (im Folgenden "AAB") eröffnet. Die Kunden haben damit keinen Zugriff mehr auf die für sie geführten Konten.

Gemäß § 9 Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (ESAEG) ist ein Sicherungsfall eingetreten.

Als zuständige Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungseinrichtung sichern wir im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen die Ansprüche der Kunden der AAB. Pro Kunde sind Einlagen bis zu 100.000 Euro und Anlegerentschädigungsansprüche bis zu 20.000 Euro gesichert. Wir sind um eine rasche Auszahlung bemüht.

Guthaben bei der AAB, die von uns nicht oder - auf Grund der gesetzlichen Obergrenze - nur anteilig entschädigt werden, können eventuell im Insolvenzverfahren geltend gemacht werden (HG Wien, GZ 5S29/20d).

Sie haben ein Wertpapierdepot bei der AAB? Hier erfahren Sie mehr.

Bitte beachten Sie:

  • Zur Vermeidung von zeitlichen Verzögerungen bei den Auszahlungen bitten wir Sie, von schriftlichen Anfragen abzusehen und telefonische Anfragen ausschließlich an unsere Hotline zu stellen.
  • Eine bevorzugte Bearbeitung ist verfahrenstechnisch nicht möglich.
  • Auskünfte über Kontostände oder andere kundenspezifische Auskünfte können aus Gründen des Datenschutzes nicht gegeben werden.
  • Wir ersuchen um Verständnis, dass die Auszahlung der Entschädigung ausschließlich durch Überweisung auf ein Konto bei einer anderen Bank erfolgen kann.